|
|
| Bali |
|
Eine Chinarundreise und sofort anschließend ein Flug von Hongkong zum Airport Denpasar
auf Bali,
mit einem Stopover in Singapur, ist mehr als anstrengend. Da hatten wir uns 5 Tage relaxen auf
Bali redlich verdient. Unser Hotel, das Melia Bali Spa Resort, lag im Südosten Balis, in Nusa Dua. Nusa Dua ist eine Touristenenklave und nicht unbedingt das ursprüngliche Bali. Zum Relaxen aber genau das Richtige. Die Anlage bestand aus 4 Gebäuden und dem Haupthaus mit Reception, Restaurant, Bar und Discothek. Das Ganze war, kaum sichtbar, in einer sehr gepflegten Gartenanlage eingebettet. |
|
|
| Am Strand und am Pool spendeten große Bäume Schatten. Der feinsandige Strand war kilometerlang, bei Flut aber recht schmal. Bei Ebbe dagegen hatte man durch das schwache Gefälle des Strandes, viel Platz zum Laufen und Spazierengehen. |
|
|
|
Natürlich wollten wir auch ein wenig von Bali sehen und haben uns ein Auto nebst ortskundigem Fahrer
gemietet. Die Fahrt ging vorbei an Kuta und dann in östliche Richtung nach Sanur. Hier besuchten wir einen privaten Orchideengarten. Es war der schönste und gepflegteste Orchideengarten den wir bisher auf allen unseren Reisen gesehen hatten. Als Blumenfreund kann man schon ein wenig neidisch werden ob der Blütenpracht und Vielfalt der Orchideen die hier fast wie selbstverständlich wachsen. |
|
|
|
|
|
|
|
| Der Bali Bird Park oder Taman Burung bei Singapadu ist ein schön angelegter Vogelpark in dem man einheimische als aus anderen Teilen der Welt stammende Vögel hautnah erleben kann. Die Attraktion des Parks sind große Freifluggehege mit Schmetterlingen und farbenprächtigen Vögeln wie man sie sonst nur selten zu sehen bekommt. |
|
|
|
|
|
Ubud ist das kulturelle und kunsthandwerkliche Zentrum Balis. Hier haben sich zahlreiche Maler,
Holzschnitzer und Steinmetze niedergelassen. An den Straßen gibt es jede Menge Ateliers und Galerien.
Auch Holzschnitzereien, Gold- und Silberschmuck sind hier zu finden. Zu kaufen gibt es hier so ziemlich
alles was der balinesische Kunstmarkt so hergibt. Ein Besuch im Monkey Forrest, am Ortsrand von Ubud, ist ein Erlebnis für sich. Halbwilde Makaken fordern unmißverständlich das am Eingang zum Affenwald gekaufte Futter. Wenn das nicht schnell genug geht holen sie sich das Futter direkt bei dem erschrockenen Besucher. Sie sind dann sehr agressiv, kreischen laut und klammen sich, wenn es sein muß, an der Kleidung des Besuchers fest. Man sollte tunlichst vorher alle Taschen verschließen und alle losen Teile, wie z.B. Ohrringe in Sicherheit, bringen. Die Biester klauen wie die Raben. |
|
|
|
|
Durch das Klima und dem fruchtbaren vulkanischen Boden ist der Reisanbau auf der Insel möglich.
Kunstvoll wie grüne Treppen führen die Reisterrassen die Hänge der Berge hinauf und prägen
weite Teile der Insel. Fotos unten: Reisterrassen nahe dem Ort Tegalalang. |
|
|
| Tempel spielen in der balinesischen Religion eine große Rolle. Jede Familie und jedes Dorf hat seine eigenen Tempel. Tempel sind Orte in denen Götter durch Zeremonien und Opfergaben besänftig und gnädig gestimmt werden müssen. |
|
| Ein eindrucksvoller Beweis für die filigrane Steinmetzkunst der Balinesen. Es sind fast immer Götter oder furchterregene Geister und Dämonen die dargestellt werden. Man findet sie an Straßen, Wegen und Tempeln, teils mit gefüllten Opferschälchen - denn sie müssen ja tagtäglich besänftigt werden. |
|
|
|
| Opfergaben werden jeden Tag zum Haustempel gebracht. Mit bestimmten Zeremonien werden böse Kräfte besänftigt. Andere wiederum sorgen für das persönliche Wohlsein des Balinesen. Lebensmittel wie Obst oder Reis als Opfergabe werden nach der Zeremonie von der Familie gegessen. |
|
|
| Die balinesische Schnitzkunst, wie auch die Malerei und die Steinmetzkunst, hatten ursprünglich einen religiösen Hintergrund und dienten der Verschönerung von Tempeln und Palästen. Durch den einsetzenden Tourismus und durch Nachfrage aus dem Ausland hat sich eine regelrechte Kunstindustrie gebildet. Es werden mitlerweile nicht nur religiöse sondern auch weltliche Figuren und Bilder angefertigt. Unten links sieht man unter welch primitiven Verhältnissen die schönsten Kunstwerke geschaffen werden. |
|
|
|
|
|
|