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| Land und Leute |
| Um Land und Leute ein wenig kennen zu lernen ist ein geführter Tagesausflug zu empfehlen. Er läßt zwar nur wenig individuellen Spielraum zu und läuft nach einer festgelegten Route ab, ist aber, auch aus Sicherheitsgründen, durch die Anwesenheit eines Einheimischen und mit den Gegebenheiten des Landes vertrauten Guides ein Muß. |
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| Etwa 5 km südlich vom Diana Beach Hotel, an der Uferstraße von Mombasa nach Tansania, liegt der Ort Ukunda. Hier war unsere erste Station. Wir hatten Gelegenheit, uns die ärmlichen Lebensbedingungen der Bevölkerung anzusehen. |
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| Man erklärte uns, daß in Ukunda Angehörige der verschiedensten Volksgruppen aus ganz Kenia eine Bleibe gefunden haben. Durch die allgemeine Armut und den kulturellen Unterschieden zwischen den einzelnen Stämmen und Gruppen kommt es immer wieder zu Reibereien, die gegebenenfalls auch blutig ausgetragen werden. Ukunda ist ein Unruheherd und für den Touristen kein Aufenthaltsort. |
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Ein Stop an einem für das Landschaftsbild von Kenia so charakteristischen Baobab- oder
Affenbrotbaum. Affenbrotbäume sind teilweise Hunderte von Jahren alt und ihr Umfang kann, wie man sieht,
viele Meter betragen. Die Einheimischen glauben, daß sich in den Bäumen die Geister ihrer Verstorbenen
aufhalten und betrachten sie als heilig. Dieser Affenbrotbaum hier soll der vom Umfang her Größte in
ganz Kenia sein. Wir wollen es mal glauben. |
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| Überall da wo sich Touristen aufhalten sind auch die Holzschnitzer mit ihren Ständen. Sie müssen mit ihrer Schnitzkunst ganze Familien ernähren. Das wird nicht einfach sein, denn es gibt zu viele von ihnen. Interessant ist es trotzdem immer wieder zu beobachten, mit welch primitiven Mitteln diese Leute sehr schöne Tierfiguren herstellen. |
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| Mitten im Busch wartet, offenbar Tag für Tag, eine ganze Truppe von Einheimischen um sich mit ein paar Folkloretänzen ein wenig Geld zu verdienen. Eine andere Möglichkeit des Geldverdienens gibt es hier nicht. Auch für den erfahrenen Touristen ist es immer wieder bedrückend, die Armut dieser Menschen zu sehen. |
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| Ein Besuch in einem ganz kleinen Dorf mitten im Busch. Eine junge Familie hat sich darauf spezialisiert, den Besuchern für wenig Geld frische Kokusnussmilch anzubieten. Der Mann klettert die Palmen hoch und schlägt die gewünschte Anzahl Kokusnüsse ab. Eine seiner drei! Frauen öffnet sie und man bekommt eine leckere Erfrischung. |
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| Eine weitere Familie ließ uns einen Blick in ihre Hütte werfen. |
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Foto unten links: Das Innenleben einer typischen Buschhütte. Der Mann am Kochtopf hat wahrscheinlich
noch nie in seinem Leben gekocht. Ihm ging es nur darum, uns seine Basttasche zu verkaufen. Foto rechts unten: Der Brunnen des Dorfes. Er ist von einer Hilfsorganisation angelegt worden. |
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| Fotos unten: Ein Besuch beim Medizinmann. Unser Guide übersetzte einige Erläuterungen des Medizinmannes über sich selbst und den Wildkräutern, die er in seinem Umfeld findet und bei seinen Patienten anwendet. Seinen Beruf hat er von seinem Vater geerbt. Und damit der Geist des Vaters auf ihn übergeht hat er den Vater mitten in der Hütte beerdigt. Wir sehen vor uns das Grab mit einem Berg von Ästen und Pflanzen. Ob das alles stimmt? |
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