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Tsavo Nationalpark

Der Tsavo Nationalpark ist mit einer Fläche von ca. 21000 qkm der größte Nationalpark Kenias. Die Fernstraße von Nairobi nach Mombasa zerschneidet den Tsavo Nationalpark und teilt ihn in zwei Teile. Der größere östliche Teil heißt Tsavo Ost, der kleinere Teil heißt Tsavo West.
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Nach der Einfahrt durch das Buchuma Gate waren wir im Nationalpark Tsavo Ost. Die ersten wilden Tiere, die wir sahen, waren Glanzstare und ein Weißkopfwebervogel.
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Nach kurzer Fahrt mit dem Safaribus begegneten wir den ersten großen Tieren. Es waren Grant Gazellen. Man erkennt sie an der durchgehend rotbraunen Farbe ihres Felles. Nur die Bauchseite ist weiß.
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Elefanten zu treffen ist im Tsavo Ost nicht schwer. Hier gibt es die größte Elefantenpopulation Kenias. Durch ihre Überpopulation sind sie mit Schuld daran,daß aus einer Waldlandschaft im Laufe der Zeit eine Busch- und Savannenlandschaft wurde. Sie haben alles heruntergefressen.
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Ein Wink des Fahrers aus einem uns entgegenkommenden Saffaribus, und schon wußte unser Fahrer, wo Löwen lagerten. Es war eine kleine Gruppe, die hauptsächlich aus Löwinnen mit ihren Jungen bestand. Männliche Löwen haben wir keine gesehen.
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Auch das ist Wildnis: die Überreste eines Elefanten.
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Nichtidentifizierte Raubvögel.
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Wie überall in Afrika: die scheuen aber extrem neugierigen Giraffen.
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Fotos unten: Mittagessen in der Voi Safari Lodge.
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Die Lodge liegt etwas erhöht an einem Hügel. Man hat von hier aus einen wunderbaren Blick in das weite Grasland und kann von der Terasse aus die Tiere, die zum Wasserloch kommen, in aller Ruhe beobachten.
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Die Pirschfahrt ging weiter. Unterwegs trafen wir auf eine Horde von Pavianen die darauf spezialisiert waren, die Touristen um Futter anzubetteln.
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Friedlich grasende Büffel.
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Zebras, die sich im roten Staub des Tsavo Ost gewälzt hatten.
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Übernachtet haben wir im außerhalb des Nationalparks gelegenen Westermanns Safari Camp. Es war ein sehr einfaches Camp. Wir waren in einem Zelt mit einem Holzüberbau, aber ohne Strom, ohne Licht, ohne Toilette und ohne fließendes Wasser untergebracht. Afrika pur eben.
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Nach Einbruch der Dunkelheit wurde an jeden Zeltvorbau eine Petroleumlampe aufgehangen. Sie brannte fast bis zum nächsten Morgen.
Interessant waren auch die mit Pfeil und Bogen bewaffneten Securityleute, die unsere Nachtruhe bewachten.
Die Gemeischaftstoilette war etwa 30 m weit entfernt und wenn die Gattin nachts mal raus mußte, dann mußte der Gatte mitkommen und das Geschäft vor der Toilettentür bewachen.
Die Morgentoilette fand im Vorzelt statt. Ein Eimer mit Wasser und eine Emailleschüssel sowie ein Handtuch mußten reichen. Das Zähneputzen ließ sich mit Zahnbürste und Zahncreme ganz gut bewerkstelligen. Zum Spülen reichte das Wasser aus einer Flasche mit stillem Wasser und landete - pscht - im Vorgarten.
Trotz allem: Es war ein tolles Erlebnis.
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Frühstück gabs in einer zum Restaurant ausgebauten und nach allen Seiten offenen Rundhütte.
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