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Celestun, Merida, Izamal

Am Rand des Golfes von Mexiko, in der Nähe von Merida, befindet sich das Naturschutzgebiet Celestun. Gebildet wird die Lagune von Celeston durch eine langgezogene Halbinsel die sie wie eine Flussmündung vom offenen Meer trennt. Durch das Brackwasser und den großen Mangrovenwäldern ist es ein idealer Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, insbesondere von Vogelarten.
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Mit Booten kann man vom Hafen in Celestun aus weit in die die Lagune hineinfahren und die Vögel beobachten. Die Attraktion sind die rosa Flamingos die hier in einer sehr großen Kolonie leben und brüten. Sie sind sehr scheu und man muß einen großen Abstand halten um sie nicht zu beunruhigen.
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Es soll hier über 60 Vogelarten geben. Gesehen haben wir Kormurane, Reiher, Pelikane und Störche. Ein kurzer Abstecher in den Mangrovenwald hinein brachte darüber hinaus einen interessanten Einblick in die Biosphäre eines solchen Waldes.
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Eine mexikanische Familie gestattete uns einen kleinen Einblick in ihr Privatleben. Wir sahen eine Familie die, wie der größte Teil der Bevölkerung, unter einfachsten Verhältnissen lebt. Der Vater hatte eine vorübergehende Arbeit und war abwesend. Die Mutter Rosario hat in ihrem Leben 12 Kinder geboren und ist Oma von 13 Enkelkindern. Hier hockt sie in ihrer Küche und backt aus einer Maismasse Tortillas. Diese kleinen Pfannkuchen sind das Hauptnahrungsmittel dieser Familie.
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Die im Haushalt lebende Oma webt aus Sisalhanfgarn einen Teppich. Der wird verkauft und trägt so zum Lebensunterhalt der Familie bei. Die Tochter steht, man glaubt es kaum, in der Waschküche. Eine nach allen Seiten offene Hütte mit einem selbstgezimmerten Tisch und einer Blechschüssel in der die Wäscheteile mit Wasser und Seife von Hand gewaschen werden.
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Aus den Blättern der Agavenpflanzen wird nach uralter Technik Sisalhanf gefertigt. Die Blätter werden auf eimem schrägstehenden Balken fixiert und mit einem Schabholz wird das Blattfleisch von den Blattfasern abgeschabt. Die Fasern bleiben übrig, werden getrocknet und weiterverarbeitet.
Etwas Kleinvieh, wie Hühner,Truthähne und Schweine,laufen im Garten herrum und bereichern den Mittagstisch der Familie.
Wir haben für die freundliche Aufnahme einen Obulus entrichtet und wünschen der Familie alles Gute.
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Einen Tag vorher haben wir es bestellt und jetzt wird unser Mittagessen ausgegraben. Das Restaurant Bienvenidos machte sich viel Mühe um diese Spezialität servieren zu können. Das Essen Cochinita pibil bestand aus in Bananenblätter eingewickeltem Schweinefleisch und aus in Alufolie eingewickelten Kartoffeln. Das Ganze wurde in einen heißen Erdofen gegeben, mit Erde zugeschüttet, gut zwei Stunden gegart und wieder ausgegraben.
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Mit einer scharfen Gewürzsoße schmeckte das Ergebnis dieser Prozedur vortrefflich.
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Nach dem Essen gab es noch einen sogenannten Kalua. Dieses Gesöff ist eine Mischung aus Tequila, Kalua und Coca Cola. Man muß zur Freude der umsitzenden Gäste einen Sombrero aufsetzen und mit dem Likörglas zweimal auf den Tisch klopfen. Der Kellner schüttet den Schnaps ein und der muß Ex getrunken werden. Dafür bekommt man dann noch zwei Schläge auf den Kopf und der Nächste ist dran.
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Im Jahr 1542 wurde Merida gegründet und ist heute mit über einer Million Einwohnern die Hauptstadt und die größte Stadt Yucatans. Sie imponiert mit zahlreichen historischen Schätzen und Sehenswürdigkeiten. So sollte man sich den Regierungspalast Palacio de Gobierno mit den Wandbildern von Fernando Castro Pacheco ansehen (Foto unten links). Sie zeigen Passagen aus der Geschichte Mexikos.
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Auch der Markt Mercado Municipal mit seiner reichen Auswahl an Kunsthandwerk, Lederwaren, Hängematten, Obst und Gemüse ist ein Besuch wert. Die mit Glasperlen beklebten Kakerlaken wurden als 'lebender Schmuck' verkauft und sind wohl nur für nichts fürchtende Damen gedacht.
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Inmitten der Halbinsel Yucatan liegt die gelbe Stadt Izamal. Bedeutendstes Bauwerk ist das Franziskanerkloster, das mit den Steinen einer alten Majapyramide erbaut wurde.
Foto links unten: Auf dem Weg zum Kloster. Foto rechts unten: Der Innenhof des Klosters.
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Heiligenfiguren die sich in der Kirche befinden.
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